Lange hielten wir uns nun nicht mehr an der frischen Luft auf. Der Wind wehte kalt
um unsere Nasen.
Auf dem gefrorenen Rasen wurden die Pfötchen ganz schön kalt.
Eines Morgens wurden wir wach und staunten über das helle Licht, das durch das Fenster drang.
Verwundert rissen wir unsere Augen auf.
Der ganze Garten war mit Zucker bedeckt. Komisch, den verwendete Trude doch normalerweise zum Kuchenbacken.
Als Mia aufstand, lief sie durchs Haus und sang: "Juche, juche, der erste Schnee! Papa, wo ist mein Schlitten?"
Ihre Mutter bestand darauf, dass erst gefrühstückt wurde. Dann ging es ab in die Zuckerlandschaft.
Aber was war das? Unsere Pfoten sanken tief ein. Wir standen bis zum Bauch in Zucker. "Quatsch Zucker!"
Das weiße Etwas war eiskalt und nass. Um Mia eine Freude zu machen, marschieren wir tapfer
eine Runde durch den Garten, der nicht mehr wieder zuerkennen war. Die Sträucher und Bäume hatten weiße Mützen auf.
Die Sache mit dem "Geschäftchen" war auch nicht so einfach. Willi kam mit einer Riesenschaufel aus dem Haus
und schob extra eine Fläche für uns auf dem Rasen frei. Er dachte an alles. Mia baute einen großen, weißen Mann aus Schnee.
Mit seinen schwarzen Augen und der roten Nase sah er etwas unheimlich aus. Misstrauisch schlichen wir
um ihn herum. Zum Schluss setzte sie dem Schneemann einen alten Hut auf und steckte ihm eine Rute unter den Arm.
Fürs erste reichte uns der Schnee. Als Willi dann noch einen Schneeball nach uns warf, gingen wir beleidigt ins Haus.
Da gefiel es uns doch wesentlich besser.
![]() |
|